Beziehungen zu Deutschland

Beziehungen zu Deutschland

Stand: November 2010

Die politischen Beziehungen sind freundschaftlich und frei von Problemen. Die Zusammenarbeit erfolgt vor allem durch einzelne entwicklungspolitische und kulturelle Projekte sowie im Rahmen der Vereinten Nationen.

Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu Barbados sind wenig ausgeprägt. Nennenswerte Einnahmen ergeben sich für das Land jedoch durch den Besuch deutscher Touristen. Von Barbados werden überwiegend landwirtschaftliche Produkte nach Deutschland ausgeführt.

Seit 2002 besteht ein bilaterales Abkommen zum Schutz und zur Förderung von Investitionen. Weitere Kooperations- und Handelsabkommen gibt es nur im Rahmen der Vereinbarungen zwischen der Europäischen Union und den AKP (Afrika, Karibik, Pazifik)-Staaten bzw. zwischen der EU und CARIFORUM (CARICOM-Mitgliedsstaaten plus Dominikanische Republik). Mit besonderer Aufmerksamkeit wird in Barbados wie in der gesamten Region die weitere Entwicklung der Handelsbeziehungen zur EU vor dem Hintergrund des im Oktober 2008 unterzeichneten Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (Economic Partnership Agreement, EPA) beobachtet.

In der Entwicklungszusammenarbeit ist Barbados mit der Bundesrepublik Deutschland mittelbar über Vereinbarungen zwischen Deutschland und der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) verbunden, in deren Rahmen in erster Linie in den Bereichen HIV/AIDS-Prävention und Erneuerbare Energien zusammengearbeitet wird. Ansonsten leistet Deutschland in der gesamten Region Hilfe mittels Kleinstprojekten.

Hinweis

Dieser Text stellt eine Basisinformation dar. Er wird regelmäßig aktualisiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann nicht übernommen werden. 

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